Der Forggensee

Der Forggensee ist als Stausee zur Stromgewinnung und als Schmelzwasser-Reservoir angelegt worden, deshalb wird er in den Wintermonaten abgelassen und im Frühjahr wieder aufgestaut. Voll gefüllt ist der Forggensee von Anfang Juni bis Ende Oktober. 

Der Forggensee ist der viertgrößte See im Allgäu. Er wird vom Lech gespeist und liegt mitten im Königswinkel. Zum ersten Mal füllte sich der 12 Kilometer lange und 3 Kilometer breite See 1954 mit Wasser und gehört zu den größten Stauseen Deutschlands.

 

Damit der See überhaupt aufgestaut werden konnte, versanken Gemeindegebiete von Schwangau, genau genommen Teile Brunnens, ganz Forggen und Deutenhausen in den Fluten des Lechs. Desweiteren Gebiete von Halblech, Rieden und Roßhaupten.

 

Wer im Winter auf den Spuren der Vergangenheit wandern will, findet noch einige Grundmauern steinzeitlicher Siedlungen, römischer Gutshöfe, Straßendämme der Via Claudia Augusta und anderen römischen Straßen, die die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung des früheren Raums belegen und die freigelegt werden, wenn in den Wintermonaten der See abfließt. Manch einer findet im Kiesbett des abgelassenen Sees manchmal noch Gegenstände aus der Steinzeit, dem Mittelalter oder der Zeit, als die Römer in unserer Gegend unterwegs waren.

 

Der Forggensee ist zusätzlich auch jedes Jahr dafür wichtig, das Schmelzwasser aufzufangen und das Hochwasser des Lechs zu regulieren. Mit diesem Schmelzwasser aufgefüllt, erreicht er ab Anfang Juni seine Stauhöhe und dann fällt es nicht weiter auf, dass er nicht der Natur entstammt.

Quelle: www.allgaeu-abc.de

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Der leere See